Datenschutzerklärung
Mundart wandelt gesprochenes Schweizerdeutsch in geschriebenen Dialekt um. Diese Erklärung beschreibt, was dabei mit deinen Daten passiert — und vor allem, was nicht.
Das Wichtigste in Kürze: Bei Mundart wird weder deine Aufnahme noch der daraus erkannte Text gespeichert. Zum Umwandeln geht die Aufnahme einmalig an Google Gemini. Google verwendet sie nicht für KI-Training, behält sie aber bis zu 55 Tage, um Missbrauch zu erkennen. Was bei uns selbst liegt, steht unten — und in der App löschst du es unter «Deine Daten» mit einem Tipp.
Verantwortlich
Benjamin Bar-Gera
Murastrasse 33
7250 Klosters
Schweiz
Kontakt: benibargera@gmail.com
Sprachaufnahmen
Wenn du diktierst, wird deine Aufnahme über unsere Server-Infrastruktur an die Gemini-API von Google (USA) übertragen und dort in Text umgewandelt. Wir nutzen den bezahlten Dienst.
Was das konkret heisst, in Googles eigenen Worten: deine Aufnahme und der erzeugte Text werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet — das gilt beim bezahlten Dienst ausnahmslos. Google bewahrt beides aber bis zu 55 Tage auf, um seine Nutzungsrichtlinien durchzusetzen, und bei einem als problematisch markierten Inhalt können dazu befugte Google-Mitarbeitende ihn ansehen. Wir haben auf diese Aufbewahrung keinen Einfluss, und wir halten es für richtig, das hier zu schreiben, statt «wird nicht gespeichert» zu sagen und die 55 Tage wegzulassen.
Bei uns selbst wird nichts davon gespeichert: die Aufnahme wird auf deinem Gerät gelöscht, sobald sie hochgeladen ist, und der erkannte Text steht nur auf deinem Bildschirm und in deiner Zwischenablage. Wir schreiben weder den Text noch seine Länge noch die Dauer der Aufnahme in unsere Datenbank.
Diese Übermittlung geschieht erst, nachdem du in der App ausdrücklich zugestimmt hast. Du kannst die Zustimmung in den Einstellungen jederzeit zurückziehen; ohne sie kann Mundart nichts transkribieren.
Google LLC ist nach dem Swiss–U.S. Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung in die USA stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss des Bundesrats.
Auf deinem Gerät
- Die Aufnahme wird gelöscht, sobald sie hochgeladen ist. Beim Start räumt die App ausserdem auf, falls einmal eine Aufnahme liegen geblieben ist (etwa nach einem Absturz).
- Der fertige Text wird für dich in die Zwischenablage kopiert. Diese Kopie bleibt auf diesem Gerät — sie wird nicht über die universelle Zwischenablage an deinen Mac oder dein iPad weitergereicht — und iOS löscht sie nach zehn Minuten von selbst.
- Deine Zustimmung, deine ausgewählten Apps für «Weiter zu» und die Angabe, ob du die Einführung gesehen hast, liegen nur auf dem Gerät.
Was wir speichern
- eine anonyme Nutzerkennung (von RevenueCat vergeben — kein Name, keine E-Mail, kein Konto),
- eine Installationskennung, damit deine Einstellungen eine Neuinstallation überleben,
- deine Dialektregion,
- von dir hinterlegte Namen für die richtige Schreibweise,
- deine Emoji-Einstellung,
- einen Nachrichtenzähler (für das Freikontingent bzw. Abo),
- freiwillige Qualitätsbewertungen („gut / geht so / schlecht") — ohne jeden Inhalt der bewerteten Nachricht,
- eine inhaltsfreie Nutzungsstatistik pro Diktat: Zeitpunkt, über welchen Weg diktiert wurde (App, Schnelldiktat, Kurzbefehl), Sprachmodus, verwendetes KI-Modell, ob es geklappt hat, und die App-Version. Kein Text, keine Aufnahme, auch keine Länge und keine Dauer,
- Rückmeldungen, die du uns über den Knopf „Rückmeldung" schickst — hier wird dein Text bewusst gespeichert, weil wir ihn lesen sollen. Das ist das Einzige, was von dir als Inhalt bei uns landet, und nur, wenn du es selbst absendest.
Diese Daten liegen in einer Datenbank in Frankfurt (Neon, EU). Die Server-Infrastruktur betreibt Cloudflare. Einmal pro Nacht legen wir eine Kopie dieser Datenbank bei Cloudflare ab und bewahren sie 30 Tage auf, damit ein Ausfall beim Datenbank-Anbieter nicht deine Einstellungen kostet. In dieser Kopie steht dasselbe wie oben — keine Aufnahmen, keine Nachrichten.
Wie beim Betrieb jeder Website verarbeitet Cloudflare dabei technisch notwendige Verbindungsdaten wie deine IP-Adresse, unter anderem um zu begrenzen, wie viele Anfragen in kurzer Zeit gestellt werden können. Wir legen keine IP-Adressen in unserer Datenbank ab.
Eine vorübergehende Messung
Damit die App eine völlig stille Aufnahme erkennen kann, bevor sie sie an Google schickt, messen wir zurzeit bei jedem Upload seine Dauer und seine Grösse und legen diese beiden Zahlen ohne jede Kennung ab — sie lassen sich also niemandem zuordnen. Sobald der Schwellenwert daraus feststeht, wird diese Messung samt Tabelle wieder entfernt. Wir erwähnen sie, weil sonst der Satz «auch keine Länge und keine Dauer» weiter oben nicht vollständig wäre.
Warum wir die Nutzungsstatistik führen
Um zu sehen, wie viel Mundart tatsächlich benutzt wird und wo etwas schiefgeht — und um daraus zu entscheiden, wie gross das Freikontingent sein muss. Sie sagt nichts darüber aus, WAS du diktiert hast, sondern nur, DASS und WANN.
Abos und Zahlungen
Käufe laufen über Apple (In-App-Kauf) und RevenueCat. Wir sehen keine Zahlungsdaten — nur, ob ein Abo aktiv ist.
Kein Tracking
Mundart enthält keine Werbung, keine Analyse-SDKs von Drittanbietern und kein Tracking über Apps oder Websites hinweg.
Deine Rechte
Löschen: in der App unter Einstellungen → Deine Daten. Ein Knopf entfernt sofort alles, was oben aufgezählt ist. Du musst uns dafür nicht schreiben und auf nichts warten. Aus der nächtlichen Sicherung verschwinden deine Daten spätestens nach 30 Tagen von selbst.
Auskunft: eine kurze Nachricht an die oben genannte Adresse genügt, und du bekommst alles, was zu deiner Kennung gespeichert ist. Das ist die Liste oben — sie ist kurz, weil es nicht mehr gibt.